Die Ausgangssituation

Bereits in der letzten Zwischensaison haben wir ein Zimmer und eine Suite renoviert. 3 weitere Zimmer sollten nun folgen. Anhand dieser soll der Stil unserer zukünftigen Zimmer festgelegt und Material und Einrichtung getestet werden.

 

Raumoptimierung – Das Maximum mit gleichem Raum

Die Größe der Zimmer wurde nicht verändert. Da wir bereits im Herbst beschlossen haben, das Raumgefühl zu optimieren und den Platz zu maximieren, galt es, dies auch auf die nun folgenden Zimmer anzuwenden. Eine Übung, die nicht so trivial war, angesichts der begrenzten Größe. Eine zusätzliche halbhohe Trockenbauwand, hinter der der Schreibtisch angebracht werden sollte, löste das Problem. Dadurch konnten wir die Betten auch in diesen Zimmern drehen. Der Effekt: Beim Aufwachen kann man den Ausblick aus dem Bett genießen. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Aufbewahrung im Zimmer. Da immer weniger Gäste dazu neigen, Koffer auszuräumen und Schränke zu nutzen, haben wir uns für eine offene Kleiderablage entschieden. Die Wände wurden flächendeckend weiß gestrichen, um ein einladendes und offenes Gefühl zu vermitteln. Beim Boden haben wir uns für einen schlichten Eichenboden entschieden (im Video unten seht ihr, wie David den neuen Boden verlegt). Bei der Einrichtung haben wir auf klare und reduzierte Linien geachtet, um so das gewonnen Raumgefühl nicht zu stören. Wichtig waren uns ein gutes Licht und genügend Ablagefläche.

 

Bodenverlegen DYI

 

Astrid’s Deko-Tipps

Unsere Hausdame Astrid hat ein paar tolle Tipps für das richtige Dekorieren für euch vorbereitet.

  1. Gleich und gleich gesinnt sich gern:
    Gegenstände, die gemeinsam angeordnet werden, sollten min. eine gemeinsame Eigenschaft haben (z.B.: 3 verschieden große Vasen in der gleichen Farbe).
  2. Ungerade gewinnt:
    Das menschliche Auge nimmt ungerade Anzahl von Gegenständen immer harmonischer wahr (z.B.: 3 kleine Bilder nebeneinander).
  3. Lieblingsstücke verdienen einen besonderen Platz:
    Setzen Sie Ihre Lieblingsstücke in Szene und platzieren Sie es ruhig an prominenter Stelle.
  4. Verwandte Farben sorgen für Ruhe:
    Die Farben, die ihr in einem Raum einsetzt, sollten nicht zu unterschiedlich sein (z.B.: Holztisch mit dunkelgrünen Stuhlbezügen vor rotem Vorhängen). Es empfiehlt sich, verwandte Farben zu verwenden (z.B: Holztisch mit dunkelgrünen Stuhlbezügen vor graublauen Vorhängen – diese Farben sind eher kühl und passen besser zusammen).
  5. Provozieren Sie mit Kontrasten:
    Ergänzend zu Regel 4 können Sie ruhig einen starken Kontrast einsetzen. Vor allem, um einen besonderen Platz oder Gegenstand hervorzuheben. Harmonisch sollte es dennoch bleiben (z.B.: Wenn Sie das Gefühl haben, dass der knallrote Hocker nicht dazu passt, suchen Sie besser einen anderen Standort/Raum für ihn).
  6. Muster überfordern schnell:
    Muster sind toll. Allerdings sollten Sie nicht zu wild gemixt werden. Hier gelten wieder Regel 1 und Regel 4: suchen Sie nach einer Gemeinsamkeit.
  7. Leere Oberflächen sorgen für Ordnung:
    Sie sollten es vermeiden, alle Oberflächen vollzustellen. Leere Oberflächen sorgen für Ordnung und eine aufgeräumte Wirkung.